DMSB Slalomwochenende Brilon 05. + 06.09.2015

Der September startete motorsportlich für Julien Hahn auf dem Flugplatz Brilon-Thülen. Dort veranstalteten am Samstag und Sonntag der Briloner AC und der MSC Kindelsberg jeweils einen DMSB Slalom mit einer Streckenlänge von 2000m pro Wertungslauf. Ausgestattet waren beide Slaloms mit folgenden Prädikaten: Deutsche Slalom Meisterschaft Region Nord, Deutsche Slalom Teammeisterschaft, Slalom Meisterschaft ADAC Ostwestfalen-Lippe, Bergische Motorsport Meisterschaft sowie Sauerlandcup 2015. Es ging also außer um Medaillen, Pokale, Geld und Sachpreise auch um viel Ehre für die ca. 100 Teilnehmer pro Tag.

Der Samstag verlangte von Julien schon viel Enthusiasmus und Disziplin. Außer der zeitigen Anreise ging es darum vor 07.45 Uhr den BMW herzurichten, die Strecke abzugehen, die Papier- und technische Abnahme zu bewältigen um dann pünktlich in den Vorstartbereich einzufahren. Nachdem der Regen keine Chance auf den Einsatz mit Slics ließ, musste Julien auf seinen Straßenreifen in die Startaufstellung rollen. Um 08.00 Uhr erfolgte dann der Start des ersten Fahrzeugs in der 21 Fahrer umfassenden Startgruppe1 mit den Klassen S7, S6, S5. Obwohl mehrere Fahrer mit teilweise atemberaubenden Drifts und Drehern die Grünfläche neben der Landebahn aufsuchten, ließ Julien den BMW mit Vehemenz durch die Pylonen Tanzen. Sein Risiko wurde letztendlich auch ohne echte Regenreifen, die alle Mitstreiter montiert hatten, mit einem vierten Platz für fehlerfreie Läufe in seiner Klasse belohnt.

Am Sonntag gab es dann dass gleiche Prozedere im gleichen Zeitrahmen zu absolvieren, denn wieder ging das erste Fahrzeug der Startgruppe 1 um 08.00 Uhr auf die Strecke. Heute gab es in der Startgruppe aber nur die Klassen S6 und S5 mit insgesamt 13 Startern, da einige Starter wegen technischer Probleme am Samstag das Fahrzeug und die Klasse wechseln mussten, bzw. gar nicht mehr antreten konnten. Auch Heute gab es für Julien einen vierten Platz. Der Unterschied zu Samstag bestand nur darin, dass die Temperaturen niedriger und der Wind stärker war und …. ach ja, ganz wichtig …. bei gleicher Streckenlänge betrug die Gesamtfahrzeit nur 3:39,59 statt 3:44,67. Also eine Verbesserung um satte 5 Sekunden.

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